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Treffen mit Bürgerinitiativen und Energiegenossenschaften - Al-Wazir: „Bin an Dialog interessiert“

Beim Folgetreffen des hessischen Energiegipfels werden sich auch Windkraft- und Netzausbau-Bürgerinitiativen einbringen können. „Zu einer offenen und ehrlichen Diskussion zählt für mich, dass auch Kritiker des Atomausstiegs und der Energiewende in Hessen zu Wort kommen können“, sagte Al-Wazir am Dienstag in Wiesbaden. „Deshalb habe ich den Bürgerinitiativen angeboten, zwei Vertreter für das Folgetreffen des Energiegipfels am 11. November zu benennen. Sie werden sich ebenso wie ein Vertreter der Energiegenossenschaften als Gäste des Folgetreffens an der Diskussion beteiligen können.“

Vorbereitung auf Hessischen Energiegipfel

In Vorbereitung auf das Folgetreffen des Hessischen Energiegipfels am 11. November in der Staatskanzlei hatte sich der Minister am Freitag mit rund 100 Mitgliedern von Bürgerinitiativen und Energiegenossenschaften getroffen, um über die Energiewende in Hessen zu diskutieren.

Im Anschluss an das dreistündige Treffen sagte Minister Al-Wazir den Teilnehmern zu, den Dialog weiter fortzusetzen. „Wir haben teilweise sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, wie wichtig und notwendig der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist“, so Al-Wazir. „Aber mir war es wichtig, die Sorgen und Befürchtungen der Bürgerinitiativen aus erster Hand zu erfahren. Das Treffen hat sich gelohnt.“

Chancen durch die Energiewende

Al-Wazir wies auf die wirtschaftlichen Chancen der Windenergie und anderer erneuerbarer Quellen hin. „Aktuelle Untersuchungen  sprechen von ca. 18.000 neuen Arbeitsplätzen pro Jahr in Deutschland. Klimaschutz, Ressourcenverbrauch, Versorgungssicherheit, die ökonomische und die ökologische Bilanz – all das spricht für die Energiewende, und dies sieht auch die überwiegende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger so.“ Deshalb bedürfe es keiner neuen Grundsatzdebatte. „Die teilweise vor Ort vorhandenen Sorgen müssen trotzdem ernst genommen und beantwortet werden. Dazu sind wir bereit“, so Al-Wazir.

Die Original-Pressemitteilung wurde beim Hessischen Wirtschaftsministerium veröffentlicht...